Julia Moser war Ende April im Okto-TV bei der Sendung „Perspektivenwechsel“ zu Gast und teilte ihre Expertise zu Shared Leadership und Disability Leadership. Außerdem sprach sie über ihren eigenen beruflichen Weg und warum Sichtbarkeit als Frau* mit Behinderungen so wichtig ist – besonders im Kontext Arbeitsmarkt.
Dabei wird deutlich: Unser derzeitiges Modell von Arbeit ist zu sehr geprägt durch Kapitalismus, Leistungsorientierung und patriarchale Strukturen. Viele Frauen* mit Behinderungen haben das Gefühl, sie müssten doppelt so viel leisten wie alle anderen, um akzeptiert zu werden (eine Form von internalisiertem Ableismus).
Frauen* mit Behinderungen haben es in diesem System schwer, in Führungspositionen zu gelangen. Führungspositionen werden oft nur an Menschen vergeben, die möglichst rund um die Uhr verfügbar sind. Frauen* mit Behinderungen arbeiten vermehrt in Teilzeit, gleichzeitig braucht es einen Perspektivenwechsel seitens der Unternehmen, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur Mitarbeitende, sondern wertvolle Führungskräfte sein können. FmB zeigt, wie es barrierefrei funktionieren kann: etwa im Shared Leadership.
Die untertitelte Sendung könnt ihr hier ansehen, eine Zusammenfassung gibt es bei Bizeps.