Wann? Mittwoch, 25. März 2026, 17:00 bis 19:30 Uhr
Wo? Via Zoom: https://us06web.zoom.us/j/84999466679?pwd=cpzxc6W4U3wkUpF9FfSGcFwaFvBg9f.1
Kenncode: 038671
Wir laden dich ein, über deine Erfahrungen als Frau* mit Behinderungen zu sprechen. Es geht um Familie und Beziehungen leben, für andere da sein, organisieren und planen, Verantwortung tragen – und gleichzeitig auf die eigene finanzielle Sicherheit achten. Viele dieser Aufgaben bleiben im Alltag oft unsichtbar. Dafür gibt es die Begriffe Care-Arbeit und Mental Load. Care-Arbeit meint die Sorge und Verantwortung für andere Menschen. Mental Load beschreibt die oft unsichtbare Arbeit des Organisierens, Planens und Verantwortung-Übernehmens im Alltag.
Frauen* mit Behinderungen tragen Verantwortung oft unter zusätzlichen Belastungen, etwa weil sie zusätzlich Barrieren im Alltag bewältigen oder notwendige Unterstützungsleistungen organisieren müssen.
Warum mitmachen?
Alle Frauen* mit Behinderungen, egal welche Behinderungen und Lebensrealität sie haben, können und sollen mitmachen. Sie teilen als Expertinnen* ihre Erfahrungen und sie lernen voneinander. Ihre Erfahrungen und ihr Wissen werden aufgeschrieben, damit alle davon lernen können.
Worüber sprechen wir?
Verantwortung übernehmen, andere und sich selbst versorgen – Familie, Beziehungen und Geld
Wie schaffe ich das alles – und wo bleibe ich dabei?
Mentorinnen: Anna R. und Bettina P.
Anmeldung und Barrierefreiheit
Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 20 Frauen* begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.
Bitte melde dich bis 23.3. an – schicke eine E-Mail an sabine.mandl@univie.ac.at
Bitte schreibe uns, ob du Schriftdolmetschung oder Dolmetschung in Österreichischer Gebärdensprache nutzt oder andere Bedarfe und Unterstützung brauchst.
Das Projekt „Geld und Frauen* mit Behinderungen“
Dieses Austauschtreffen ist Teil des Projekts “Geld und Frauen* mit Behinderungen – Wege zur Entlastung und mehr Selbstbestimmung“. Das Projekt wird von FmB – Interessenvertretung Frauen* mit Behinderungen gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte durchgeführt. Fördergeber ist das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung.
Im Projekt geht es darum, Frauen* mit Behinderungen als Expertinnen sichtbar zu machen. Es geht auch darum, die Belastungen von Frauen* mit Behinderungen zu zeigen, in einer Welt voller Barrieren. Zum Beispiel beim Geld verdienen oder beim Umgang mit Geld. In Wien starten die Austauschgruppen, es wird noch Treffen in Linz, Innsbruck und auch zwei Online-Treffen geben. In den insgesamt fünf Austauschgruppen teilen unterschiedliche Frauen* mit Behinderungen ihre Erfahrungen. Die Ergebnisse werden in einer Veranstaltung im Herbst präsentiert.
